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Sängerin Alicia Keys über Authentizität PDF Drucken E-Mail
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Monday, 05 November 2007
"Man gewöhnt sich daran, eine Show abzuziehen", sagt Sängerin Alicia Keys über ihre Karriere in der Musikbranche. "Am Ende spricht man mit 30 Leuten am Tag und erzählt allen, was sie hören wollen. Irgendwann verwandelt man sich dann in die Person, die man da spielt. Man wird unfrei." "Man geht nicht mehr an den Rand der
Klippe, springt, und vertraut darauf, dass man fliegen wird." Zum
Verkaufsstart ihres neuen Albums "As I Am" am 9. November verrät die
27-Jährige in VANITY FAIR, wie der Erfolgsdruck und das Leben im
Rampenlicht sie verändert haben.

   "As I Am" ist Keys erstes Album nach vierjähriger Pause, die ihrem
künstlerischen Schaffen jedoch nicht geschadet habe, so die Sängerin:
"Es dauerte lange, aber es hat sich gelohnt. Jede Minute hat aus mir
eine bessere Musikerin und einen besseren Menschen gemacht." Der
lange Abstand zur vorhergehenden Veröffentlichung ist offenbar
Ereignissen im Privatleben der Sängerin geschuldet. So war eine der
besten Freundinnen von Keys schwer erkrankt: "Dass die Platte nicht
fertig wurde, lag an persönlichen Erfahrungen, denen ich nicht
ausweichen konnte", verrät die Komponistin, Pianistin und Sängerin.
"Diese privaten Dinge waren brutal für mich, aber durch sie habe ich
gelernt, meine Prioritäten anders zu setzen. Dass ich manchmal bockig
und unverblümt sein muss."

   Unter den neuen Songs der 27-Jährigen ist auch eine Mutmach-Hymne
namens "Superwoman": "Den Song habe ich aus rein egoistischen Gründen
komponiert", sagt sie. "Es ging mir nicht gut, ich brauchte
aufmunternde Worte. Keiner sagte mir welche, also schrieb ich sie mir
selbst."

 
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