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Roland Emmerich "Ich bin eigentlich ein Intellektueller." PDF Drucken E-Mail
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Tuesday, 22 January 2008
An Selbstbewusstsein mangelte es Roland Emmerich noch nie. Doch in der aktuellen GQ Gentlemen's Quarterly verrät der deutsche Starregisseur, dass aus seinen großen Bildern wie in "Independence Day" oder "Godzilla" kein Größenwahn wurde: "Ich bin immer noch Deutscher, immer noch derselbe Schwabe, der eben vor ein paar Jahren sein Glück in Hollywood versuchen wollte."

Emmerich verwirklichte den amerikanischen Traum. Nur begann er nicht als Tellerwäscher, sondern als 30-jähriger Regisseur, der zum "Spielbergle aus Sindelfingen" aufstieg. Den Schwaben will Emmerich nicht verhehlen. Doch so schwäbisch seine Anfänge waren, so international ist heute sein Ego: "Robert Zemeckis, George Lucas, James Cameron, Steven Spielberg und ich sind die Einzigen, die die Fahne des neuen und unabhängigen Films noch hochhalten." Doch Emmerich hat noch andere Seiten als die des Mainstream-Regisseurs gigantischer Blockbuster: "Ich bin eigentlich ein Intellektueller. Wenn Sie wüssten, was ich lese!" Seine Passion gilt nicht nur den kommerziellen Sujets: "Natürlich, die großen, phantastischen Filme mit viel Spezialeffekten - die wollen sie von mir. Aber wenn es mal um etwas anderes, Kleineres, Intimes geht - zum Beispiel einen Film, der die Autorschaft von William Shakespeare beleuchtet -, dann gibt es lange Gesichter." Emmerich hat auch noch andere Träume als die, die im Kino spielen. Doch sein Lebenstraum ist und bleibt der Film: "Ich möchte wirklich bis zum letzten Atemzug Geschichten in Bildern erzählen. So wie John Huston, den sie noch im Rollstuhl und mit Sauerstoffmaske ans Set geschoben haben."

Quelle: ots

 
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